Mein Ansatz — Struktur vor Stimmung

Mein Ansatz

Warum ich Struktur über Stimmung stelle

Geteilte Führung gelingt nicht durch gute Absichten, sondern durch klare Vereinbarungen. Mein Ansatz ist bewusst pragmatisch: erst die Realität ansehen, dann die Regeln bauen, die auch unter Druck halten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Praxis vor Theorie: Ich empfehle nur, was ich selbst erprobt habe.
  • Struktur vor Stimmung: Regeln tragen, wo Chemie an ihre Grenzen kommt.
  • Ehrlich vor gefällig: Ein klares Nein ist wertvoller als ein teures Vielleicht.

Drei Prinzipien

1 · Praxis vor Theorie

Ich habe geteilte Führung selbst getragen. Deshalb erkläre ich keine Modelle, die auf dem Papier elegant aussehen und im Alltag zerbrechen. Wenn ich etwas empfehle, habe ich es erlebt – mitsamt der Fehler, aus denen ich gelernt habe. Wissenschaftliche Modelle nutze ich, wo sie helfen; sie ersetzen aber nie den Praxistest.

2 · Struktur vor Stimmung

Fast jedes Duo startet mit guter Chemie. Und fast jedes Duo erlebt den Moment, in dem Chemie nicht mehr reicht: eine Entscheidung, die keinen Aufschub duldet, und zwei unterschiedliche Meinungen. Wer vorher keine Regel hat, verhandelt in genau diesem Moment die Machtfrage. Deshalb bauen wir die Entscheidungsregeln, bevor sie gebraucht werden – schriftlich, konkret, alltagstauglich.

3 · Ehrlich vor gefällig

Manchmal ist die ehrlichste Beratung, von einem Projekt abzuraten. Geteilte Führung ist kein Selbstzweck. Wenn eine Rolle besser von einer Person getragen wird, sage ich das – auch wenn ein Auftrag daran scheitert. Ein ehrliches Nein spart mehr Geld als ein gefälliges Vielleicht.

Was das konkret bedeutet

  • Wir starten mit einer ehrlichen Standortbestimmung statt mit einer fertigen Lösung.
  • Wir machen Rollen und Zuständigkeiten explizit – wer entscheidet was, allein oder gemeinsam.
  • Wir vereinbaren, wie ihr mit Dissens umgeht, bevor der erste echte Dissens da ist.
  • Wir halten das Ergebnis schriftlich fest, damit es den Workshop überlebt.

Aus meiner Praxis

In meiner eigenen Zeit im Tandem war das schriftliche Festhalten der Wendepunkt. Solange unsere Absprachen nur im Kopf existierten, war jede von ihnen verhandelbar – meist im ungünstigsten Moment. Erst das gemeinsame, geschriebene Dokument hat uns wirklich getragen.

Was meinen Ansatz unterscheidet

  • Gelebte Erfahrung statt reiner Theorie.
  • Konkrete, schriftliche Ergebnisse statt schöner Folien.
  • Die Bereitschaft, auch das Unbequeme anzusprechen.
  • Begleitung, die lange genug bleibt, um zu halten.

Wie dieser Beitrag entstanden ist

Dieser Ansatz beruht auf meiner eigenen Führungserfahrung im Job-Sharing-Modell und aus 15 Jahren Führung im Banking sowie auf der Arbeit mit Organisationen und Führungsduos. Wo ich mich auf Modelle oder Studien beziehe, mache ich das transparent auf den jeweiligen Ratgeber-Seiten.

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Amrit Rescheneder

Über die Autorin

Amrit Rescheneder

Expertin für Co-Leadership

Amrit Rescheneder begleitet Organisationen und Führungstandems beim Aufbau geteilter Führung. Sie hat selbst jahrelang im Job-Sharing-Modell geführt – nach 15 Jahren Führungsverantwortung im Banking. Sie kennt geteilte Führung aus der Praxis, nicht aus dem Lehrbuch.

  • 15 Jahre Führungsverantwortung im Banking
  • Mehrere Jahre selbst im Führungstandem geführt
  • Begleitung von Organisationen & Führungsduos

Mehr über mich →

25. Juli 2026

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